Bares Geld vom Staat geschenkt

in 2020

Ab Januar 2020 wird klimafreundliches Heizen so stark wie noch nie gefördert.

Die Bundesregierung hat im November 2019 ein neues Klimaschutzgesetzt 2020 auf den Weg gebracht, um die CO2-Emissionen langfristig zu senken. Deshalb wurde das Thema „Heizen“ im neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) neu geregelt. Damit will der Gesetzgeber höhere Anreize für die Hausbesitzer schaffen, um die alten ineffizienten Heizkessel durch neue, umweltfreundliche Heizsysteme zu ersetzen.

In den vergangenen Jahren ging der Austausch nur schleppend voran: Der Durchschnitt der Heizanlagen unter deutschen Dächern bzw. Kellern ist älter als siebzehn Jahre und damit technologisch veraltet. Sie sind nicht umweltfreundlich und verbrauchen zu viel Brennstoffe.

Hausbesitzer mit einer Öl- oder Gasheizung sollten sich intensiv mit dem neuen Klimaschutz-programm beschäftigen: So soll der Einbau einer neuen Ölheizung ab 2026 verboten werden, außer in begründeten Ausnahmefällen. Die Richtung ist klar erkennbar: Heizanlagen, die ausschließlich fossile Brennstoffe nutzen, sollen bald der Vergangenheit angehören. Verschärft wird die Situation zusätzlich durch die stufenweise steigenden Heizöl- und Gaspreise aufgrund der neuen CO2-Steuer (sh. Grafik unten).

Doch Hausbesitzer haben Grund zur Freude: Das neue Gesetz belohnt alle, die auf erneuerbare Energien wie beispielsweise Solarthermie oder Holzpellets setzen. Wer sich von seiner alten Ölheizung trennt, bekommt bis zu 45 Prozent Förderung auf die neue Heizanlage!

Gasheizungen, die mit erneuerbaren Energien kombiniert werden, sogenannte „Hybridheizungen“, sind eine der Gewinner des neuen Klimaschutzgesetztes: Für sie gibt es gleich mehrere Förderpakete, die mit bis zu 40 % Förderung ausgezeichnete Anreize bieten, sich von seinem alten „Schätzchen“ zu trennen.

Die maximale Förderung erhalten Ölheizungsbesitzer die auf eine automatische Holz-Pelletheizung (mit und ohne Solarthermieanlage) umsteigen. Ihnen winken bis zu 45 % Fördergelder für Ihre Umbaumaßnahme.

Gerade im Neubau und im gut sanierten Gebäudebestand ist das Heizen mit einer Wärmepumpe eine sinnvolle Alternative. Auch hier sind hohe Fördersummen für Käufer abrufbar.

Wichtig ist es, dass sich alle Hausbesitzer, die ein neues Heizsystem erwerben wollen, umfassend von Heizungsexperten beraten lassen. Das gilt auch für diejenigen, die ihre Heizung um Solarthermie ergänzen oder mit überschüssigem Photovoltaikstrom heizen möchten.

Alle Förderanträge müssen vor Auftragsvergabe bei der BAFA gestellt werden. Die so erhaltenen Gelder sind nicht mit anderen Förderprogrammen und Steuerabzügen kumulierbar.

Zu beachten ist auch, dass die Förderhöhe nicht unbegrenzt ist. Alle genannten Förderprogramme sind über die Investitionssumme je Wohneinheit gedeckelt. Weiterhin muss bedacht werden, dass abgesprochene Heizanlagen nicht gefördert werden.

Legen Sie das Thema Wärme vertrauensvoll in unsere Hände und entscheiden Sie gemeinsam mit uns, wie sie vom Klimaschutzpaket am besten profitieren und welche Heizung für sie die Richtige ist. Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihren Anruf.

Unser Artikel wurde auf Grund seiner Aktuelität in der Februar 2020-Ausgabe des "Guckloch"-Magazin abgedruckt.