Wellness-Oase und Barrierefreiheit kein Wiederspruch

in 2019

Die Top-Trends in deutschen Badezimmern
Der Wandel, den das Badezimmer im Laufe der vergangenen Jahre durchlaufen hat, ist enorm. So wird die einstige – rein funktionale – Nasszelle heute immer mehr als vollwertiger Wohnraum verstanden, der zugleich ein einzigartiger Rückzugsort ist.

Tag für Tag planen und realisierten wir Traumbäder für jedermann. Entsprechend sind wir mit den aktuellen Badezimmer-Trends bestens vertraut, informieren uns aber auch bei repräsentativen, kürzlich durchgeführten Umfragen und lassen die Ergebnisse in unsere individuelle, persönliche Beratung einfließen.

Doch was ist den Deutschen bei der Gestaltung Ihres Traumbads besonders wichtig?

Wer sein Badezimmer neugestaltet, entscheidet sich immer häufiger für ein barrierefreies Bad. Während die Altersgruppen der 20 – 50-jährigen dabei den Fokus primär auf Wellness setzen, stehen bei den Generation 50+ bodenebene Duschen, (unterfahrbare) Doppelwaschtische und Dusch-WCs hoch im Kurs.

Bei der Wahl der Materialien entscheiden sich die Kunden oftmals für Kombinationen aus Keramik Beton und Holz. In Zukunft werden diese Naturmaterialien bei der Badsanierung eine noch größere Rolle spielen. Badezimmer werden zudem immer häufiger mit Licht in Szene gesetzt – schließlich ist ausreichende Beleuchtung das A und O im Bad.

Begehbare Dusche
Vor allem seit der Erkenntnis, dass barrierefrei und stilvoll keineswegs ein Wiederspruch bildet, entscheiden sich immer mehr Deutsche für die begehbare, große Dusche und verzichten dafür sogar oftmals auf eine Badewanne. Duschabtrennungen stellen die perfekte Ergänzung zur bodenebnen Dusche dar. Dabei lassen sich Größe und Türvariante stets individuell anpassen.

Doppelwaschtische
In seiner neu interpretierten Rolle einer Wellness-Oase hat sich das heimische Badezimmer auch zu einem Ort der Begegnung entwickelt. Deswegen sich Waschtische, die Platz für zwei Leute bieten, in deutschen Haushalten sehr beliebt. Neben ihrem praktischen Nutzen punkten Doppelwaschtische vor allem mit ihrer ästhetischen Komponente im Zusammenspiel mit dem Spiegel(-schrank). Dieser ist oft mit unterschiedlichen LED-Beleuchtungsvarianten und Bluetooths-Funktion ausgestattet.

Dusch-WC
Wer einmal ein Dusch-WC benutzt hat, will es nicht mehr missen. Aber was ist ein Dusch-WC und was kann es? Ein Dusch-WC ist eine Kombination aus Toilette und Bidet. Dabei wird auf Knopfdruck mit einem Wasserstrahl der Intimbereich gereinigt, sodass gänzlich auf Toilettenpapier zur Reinigung verzichtet werden kann. Anschließend wird auf Wunsch der Po trockengeföhnt. Nach dem Toilettengang fühlt man sich rund um sauber und frisch gewaschen. Interessanterweise beträgt der Anteil der installierten Dusch-WCs in Japan ca. 80 Prozent und in Korea 30 Prozent. Der Anteil in Europa ist (noch) deutlich geringer.

Bad als Wohnraum
Und noch eine Tendenz ist erkennbar: Die Bäder werden immer größer – haben im Durchschnitt (nach der Badsanierung) bereits eine Fläche von zehn Quadratmeter. Ist das zu renovierende Bad zu klein, wird aus dem bestehenden WC mit Vorraum und dem benachbarten Bad ein großer Raum für die gewünschte Wellness-Oase gemacht. Die Deutschen legen mehr Wert auf Lebensqualität, die ach im Badezimmer nicht zu kurz kommen darf.

Das Bad von heute ist Teil des Wohnraums, in dem man Morgen für Morgen den Komfort mit allen Sinnen genießen kann.

Schnell reagieren – von Fördermitteln profitieren

Obwohl sich das Image barrierefreier Bäder in den vergangenen Jahren stark gewandelt hat – vom angestaubten Krankenhauscharakter zum stylischen Designbad – erfüllen deutschlandweit nach wie vor nur sehr wenige Bäder alle erforderlichen Voraussetzungen. Wie eine von forsa durchgeführte Studio aufzeigt, sind aktuell lediglich 17 % aller Badezimmer nach den offiziellen Kriterien eines barrierefreien, bezuschussbaren Bads gestaltet.

Allerdings planen 11 % der Befragten, die noch kein altersgerecht umgebautes Bad haben, eine entsprechende Sanierungsmaßnahme.

Da freigegebene Fördermittel erfahrungsgemäß schnell ausgeschöpft sind, sollten Interessenten nicht lange zögern, sondern eine entsprechende Bezuschussung umgehend (nach erhalte eines detaillierten Komplettbadangebots) bei der KfW beantragen.

Interessieren auch Sie sich für eine Badsanierung? Lassen Sie sich von uns inspirieren und beraten.