WIN-Charta des Landes Baden-Wüttemberg

in Soziales Engagement

Umweltminister Franz Untersteller: „Sozial verantwortungsvoll, umweltbewusst und ressourcenschonend handelnde Unternehmen sollen zu einem Markenzeichen der baden-württembergischen Wirtschaft werden“

Vertreterinnen und Vertreter von 38 Unternehmen, darunter als einzige Firma aus Oberschwaben die Gabriel GmbH Heizung Sonne Bad, im Land haben am 20.5.2014 in Fellbach gemeinsam mit Umweltminister Franz Untersteller die neue „WIN!-Charta“ unterzeichnet. Damit bekennen sich die Unternehmen zu insgesamt zwölf Leitsätzen und Zielen nachhaltigen Wirtschaftens, benennen ein Nachhaltigkeitsprojekt aus ihrer Region, das sie unterstützen wollen und verpflichten sich zu einem regelmäßigen schriftlichen Rechenschaftsbericht.

Franz Untersteller: „Soziale Verantwortung, Ökonomie und Ökologie sind keine Gegensätze. Vielmehr werden Unternehmen mittel- und langfristig nach meiner Überzeugung nur dann erfolgreich sein können, wenn sie diese Aspekte als echte Chance und Notwendigkeit begreifen.“ Dies gelte gerade in einem rohstoffarmen Land wie Baden-Württemberg und in Zeiten von Klimawandel, knapper werdenden Ressourcen sowie gut informierten und kritischen Verbrauchern.

Für die Firma Gabriel war es eine Herzensangelegenheit bei der Erstunterzeichnung der WIN-Charta dabei zu sein. Sie sehen sich hier als Vertreter des Handwerks, denn das Handwerk setzt die Energiewende im Haus des Kunden um. mit dieser Unterschrift sind die Umweltpreisträger 2010 aus Boos, Netzwerkpartner und können ihr Jahrzehnte langes Expertenwissen direkt an die Politik, die Hochschulen und nicht zuletzt an die anderen Mitunterschreiber weiter geben. Denn nur das Handwerker hat die Möglichkeit die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden sowie die Anforderungen Vorort, in die Praxis umzusetzen und diese Erfahrungen weiterzugeben. Auf die Frage von Herrn Peter Wüstner der als Referent für nachhaltiges Wirtschaften im Umweltministerium arbeitet und durchs Programm führte, antwortete Andrea Gabriel „Unser Ziel ist es, alle zu Gewinnern zu machen. Der Kunde bekommt einen Handwerker der ihn begeistert und eine Heizung die im bares Geld spart; unsere Mitarbeiter haben Spaß an ihrer Arbeit und täglich neue Herausforderungen, denn jede Heizanlage, jedes Bad ist einmalig und nicht zuletzt gewinnt die Umwelt.“

Aber nicht nur die Unternehmen profitieren von der WIN-Charta. Die logische Konsequenz daraus ist, dass neue, sichere Arbeitsplatze geschaffen werden, weil die Wirtschaft neue Technologien und Verfahren entwickelt, die weltweit gefragt sind. Davon profitiert jeder. Durch den Einsatz z.B. modernster Heiztechnik bleibt die Kaufkraft im Ländle und die Heizkosten bezahlbar. Zusätzlich ist es ein gutes Gefühl die Umwelt zu schonen.

„Mit der WIN!-Charta ermöglichen wir es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen im Land, ihr Engagement für nachhaltiges Wirtschaften systematisch voranzubringen und auch nach außen zu dokumentieren“, sagte Minister Untersteller weiter. Er hoffe, dass noch viele Unternehmen diesem positiven Beispiel folgen und ebenfalls die Charta unterzeichnen werden.

Ein jährlicher Nachhaltigkeitsbericht der sowohl auf der eigenen Website, als auch auf der Website der WIN!-Charta veröffentlicht wird, ist verpflichtend um weiterhin dabei zu sein. Nach kompletter Veröffentlichung des Berichtes bekommt der Betrieb das WIN-Charta-Siegel für das jeweilige Jahr zuerkannt (sh. unten).

Seit 2017 sind diese Nachhaltigkeitsberichte der WIN-Charta so gestaltet, dass sie den Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/95/EU für Nachhaltigkeitsberichtserstattung erfüllen.
Diesen Anforderungen stellen wir uns! Wir müssten sie aber nicht erfüllen, da diese Anforderungen nur für große Unternehmen – ab 500 Mitarbeiter – und Unternehmen „von öffentlichem Interesse“ wie z.B. börsennotierte Unternehmen, Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen und solche Unternehmen, die von den Mitgliedstaaten ausdrücklich als Unternehmen von öffentlicher Bedeutung bestimmt wurden, gilt. Uns ist es wichtig zu zeigen, dass diese Anforderungen ein kleiner Handwerksbetrieb leisten kann und so ein Vorbild für deutlich größere Betriebe ist.


Das WIN-Charta-Siegel 2017 haben wir erhalten.

Hier unser Nachhaltigkeitsbericht 2017 für Sie zum Lesen und um uns zu überprüfen.

 

WIN Charta Siegel2016
Das WIN-Charta-Siegel 2016 haben wir erhalten.

Hier unser Nachhaltigkeitsbericht 2016 für Sie zum Lesen und um uns zu überprüfen.

 


Das WIN-Charta-Siegel 2015 haben wir erhalten.

Hier unser Nachhaltigkeitsbericht 2015 für Sie zum Lesen und um uns zu überprüfen.

 

WebWIN ChartaUrkunde
WIN-Charta-Urkunde 2014 unterschrieben von Herrn Umweltminister Untersteller und Gerhard Gabriel.

Unser 2014 ausgearbeitetes und eingereichtes Zielkonzept im Rahmen der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) Baden-Württemberg. Dieses ist Grundlage für alle folgenden Nachhaltigkeitsberichte.

Sie können sich hier auf der Website der Win-Charta über das Projekt der Landesregierung und über die Erstunterzeichner mit ihren individuellen Zielkonzepten informieren. Zusätzlich gibt es dort auch einen Film über diese Veranstaltung zu sehen.

Pressestimmen

Die Deutsche Handwerkszeitung hat darüber berichtet. Lesen Sie hier den Artikel vom 04.07.2014.



Zwei wichtige Unterschriften: Umweltminister Franz Untersteller und Gerhard Gabriel unterschreiben öffentlich die WIN-Charta.


Anschließend unterhalten wir uns über die neu eingebaute Pelletheizung im Haus von Herrn Untersteller.


...das Fotografieren geht weiter (Herr Minister Untersteller, Andrea Gabriel und Gerhard Gabriel).


Hier sehen Sie alle Vertreter der 38 Firmen, die die WIN-Charta als Erstunterzeichner unterschrieben haben.

Wir setzen unsere Ziele um:

Unser WIN-Projekt: Aktivitäten im Unterricht: "Bildungspartner zu Gast im Unterricht". Dieser Artikel ist am 13.11.2014 im Stadtjournal Bad Saulgau erschienen.

Badumbau - auch mit Handicap ist möglich und erleichtert das Leben. "Durch Umbau länger zu Hause leben" SZ 18.02.2015 Bereich Weingarten und Altshausen (ähnlicher Artikel). (Leitsatz 10 Anspruchsguppen).

Bei unserem Zukunfstforum gaben wir Wissen weiter und führten Personen, Initiativen, Firmen und Verbände zusammen. "Ein Pionier der erneuerbaren Energien" Schwäbischen Zeitung Bad Waldsee vom 08.03.2016 und Bad Saulgau 07.03.2016. (Leitsatz 10 Anspruchsguppen).