Newsletter 3 / März 2011

1.1 Interessantes über uns

Wählen - aber richtig!

Am  27.03.2011 findet die Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Auch für uns stellt sich die Frage: „Wen wählen wir?“ Wir sind der Meinung, dass sich jeder Bürger im Vorfeld über seine Wahlmöglichkeiten und deren Inhalte informieren soll und das nicht nur in der Politik. - Deshalb unterstützen wir unsere Kunden und Interessenten, also „unsere Wähler“ durch gezielte Information zum Thema Heizung. Mit regelmäßigen Info-Veranstaltungen, Besichtigungen beim Endkunden und Fortbildungen machen wir Sie fit. Durch neutrale, umfassende und weitblickende Information werden unsere Besucher in die Lage versetzt sich selbst ein Bild von ihrer Heizung der Zukunft zu machen. Das Resümee aus vielen Veranstaltungen ist, dass das Nutzen von Energiequellen aus unserer Region und die Flexibilität in der Brennstoffwahl den Interessenten sehr wichtig ist. Modernste Heiztechnik macht das möglich.

Diese Orientierung ist nicht nur für den Endverbraucher, sondern auch für Handwerk, Industrie, Wirtschaft, Verbände und Wissenschaft wichtig. Wir geben gerne unsere langjährige Erfahrung auch an Branchenfremde weiter. Schon seit 2007 schulen wir regelmäßig und mit großem Erfolg all diese Gruppen u. a. für die Handwerksammer Ulm. Auch dafür wurden wir schon ausgezeichnet.

2011 steht für Sie ein „Superwahljahr“ ins Haus. Schon im Januar konnten wir unser Wissen an Kollegen aus der Region Allgäu, Bodensee und Oberschwaben weitergeben. Eine Besichtigung einer Zukunftsheizanlage bei einem unserer begeisterten Kunden führen wir im Februar durch (sh. Aktuell). Am 05. April referiert Gerhard Gabriel in Biberach zum Thema „EWärmeG –Praxisbeispiele eines Handwerkers“ im Rahmen des Baden-Württembergischen Handwerkstages. Hierzu sind Handwerker aus allen Branchen, Architekten, Planer, Ingenieure und natürlich Endkunden eingeladen. Auch für uns sind solche Treffen sehr interessant. Dort erhalten wir u. a. neue Einblicke und Erkenntnisse, die wir wieder an Sie weitergeben können. Ebenfalls im April hat sich hoher Besuch aus Berlin bei uns angekündigt. Sicherlich wird darüber in der Presse und natürlich auf unserer Website berichtet.

Bitte nutzten Sie unser breites Informationsangebot für Ihre wichtige Entscheidung. So werden Sie auch in Zukunft die richtige „Wahl“ treffen.

Besichtigung beim Endkunden 

Besichtigung in kleinen Gruppen beim Endkunden.

2.1 Interessantes weltweit

Globales regeneratives Energiesystem bis 2050 möglich

+ 07.02.2011 + Der weltweite Energiebedarf kann bis zum Jahr 2050 vollständig und nachhaltig durch Erneuerbare Energien gedeckt werden. Das zeigt erstmalig The Energy Report, der heute von Ecofys und dem WWF veröffentlicht wurde. „Wir können dieses Ziel erreichen, indem wir die bereits existierenden Technologien nutzen und verbessern“, sagt Manon Janssen, Geschäftsführerin von Ecofys. „Es ist gleichzeitig eine wirtschaftliche Chance und eine technische Herausforderung.“

Aus mehreren Gründen braucht die Welt ein anderes Energieversorgungssystem, um die wachsende Weltbevölkerung zu versorgen. Klimawandel, Verknappung der natürlichen Ressourcen und eine zunehmende Abhängigkeit von einigen wenigen Energielieferanten bedrohen unser derzeitiges System. Erneuerbare Energien, wie Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse, sind für ein nachhaltiges Gleichgewicht erforderlich.

Das Ecofys Energie Szenario – die Basis für The Energy Report – beantwortet die grundlegende Frage: Ist ein globales regeneratives Energiesystem bis 2050 möglich? Auf Basis von über 25 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz untersuchte Ecofys die technischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen aller Energieträger, aller Regionen und aller Sektoren des weltweiten Energiesystems.

Zuerst sagt das Szenario das zukünftige Maß sämtlicher Energie verbrauchender Aktivitäten (z.B. Stahlverbrauch in Tonnen) voraus – basierend auf Bevölkerungswachstum und einer Verdreifachung der Weltwirtschaft. Diese Aktivitäten werden im Szenario mit minimalem Energie- und Materialverbrauch verbunden.

Dann ordnet das Szenario Energiequellen für diese Aktivitäten auf Basis ihrer Nachhaltigkeit ein. Energie aus Sonne, Wind und Wasser sowie Erdwärme werden bevorzugt und zu einer weiteren Elektrifizierung unserer Gesellschaft beitragen. Nur wenn diese Optionen ausgeschöpft sind, wird auf Biomasse zurückgegriffen.

Erneuerbare Energie ist nachweislich im Überfluss vorhanden. Allein durch die Anwendung bereits vorhandener Technologien und strenger Nachhaltigkeitskriterien (z.B. bei Biomasse) können 95 % des Energiebedarfs bis 2050 aus erneuerbaren Quellen stammen. Nur bestimmte Herstellungsprozesse (z.B. Stahl- oder Zementproduktion) benötigen die spezifischen Eigenschaften fossiler Brennträger, die derzeit noch nicht durch erneuerbare Energiequellen ersetzt werden können.

Eine wichtige Voraussetzung des Szenarios ist die Entwicklung in Richtung eines nachhaltigen Lebensstandards weltweit, basierend auf einer zunehmenden Gleichstellung der verschiedenen Regionen. Vorfinanzierung ist nötig; langfristig werden die Vorteile jedoch die Kosten aufwiegen.

„Das bedeutet nicht, dass es einfach wird“, sagt Manon Janssen. „Die derzeitigen Richtlinien und Maßnahmen sind keinesfalls genug. Aber wir müssen begreifen, dass wir handeln müssen und dass durch schnelles Handeln zukünftige Vorteile gesichert werden. Wir sind der Ansicht, dass Unternehmen eine Hauptrolle bei der Durchsetzung dieses Szenarios spielen.“ 

Quelle: Ecofys 2011