Newsletter 2 / Januar 2011
1.1 Interessantes über uns
Verleihung des Umweltpreis Baden-Württemberg
Die Firma Gabriel erhält eine Auszeichnung beim baden-württembergischen Umweltpreis. Diese Auszeichnung wird alle 2 Jahre für herausragende Leistungen bei der Förderung des betrieblichen Umweltschutzes und der umweltorientierten Unternehmensführung vergeben. Die Schirmherrin, Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner, sucht gemeinsam mit der Jury die auszuzeichnenden Firmen aus.
Am 1.12.2010 war es dann soweit. Frau Ministerin Gönner überreichte Andrea Gabriel die Auszeichnung mit den Worten: „Der Dank ist die schärfste Form der Bitte“; dadurch forderte Sie die Fa. Gabriel auf, weiter als Leuchtturm für andere Firmen und Institutionen den Weg in eine sonnige Zukunft zu weisen. Das ganzheitliche Konzept, so Gönner, ist wichtig. Alle ausgezeichneten Betriebe bat die Ministerin, ihr Umweltengagement nach außen zu tragen und damit zum Nachahmen anzuregen.
Die Motivation, sich als Familienbetrieb beim Umweltpreis zu bewerben, resultiert aus der Frage, ob die umweltbewusste Firmenphilosophie in die richtige Richtung geht. Mit dieser Anerkennung das Landes Baden-Württemberg werden wir darin bestärkt, diesen eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Für die Modernisierer bedeutet dieses Wissen Zukunftssicherheit. Die Kraft der Sonne gilt es zu nutzen.

Vor der Preisverleihung, in freudiger Erwartung.
Erna Reck, Andrea und Gerhard Gabriel,
Willi und Emma Gabriel (v.l.)

Andrea und Gerhard Gabriel erhalten im Neuen Schloss
in Stuttgart die Urkunde von Ministerin Tanja Gönner.

Bei der Preisverleihung im Weißen Saal.

Impression danach.
2.1 Interessantes weltweit
Aluspiegel bündeln die Sonne und erzeugen Energie
+ 26.12.2010 + Mit dem Linearspiegelsystem kann kostengünstig und ohne fossile Brennstoffe Energie zum Heizen und für Warmwasser gewonnen werden kann.
Die Firma isomorph aus Bamberg geht derzeit mit dem innovativen und patentierten Linearspiegelsystem in Serienproduktion.
Und so funktioniert der Linearspiegel: Das System besteht aus 24 einzelnen Aluminium-Spiegeln, die das Sonnenlicht bündeln und dieses auf einen gegenüberliegenden Wärmetauscher richten. Dort wird Wasser auf etwa 100 °C erhitzt und in den Wärmespeicher der Hausheizung geleitet. Für die Entwicklung erhielt die isomorph Deutschland GmbH vor kurzem den diesjährigen Mittelstandspreis der Mittelstands-Union.
Das lineare Spiegelsystem der isomorph Deutschland GmbH beheizt Gebäude günstiger und effektiver als vergleichbare Solaranlagen. Dabei lässt sich Sonnenlicht auf besonders einfache und preisgünstige Weise konzentrieren, wobei der Linearspiegel die Möglichkeit bietet, gleichzeitig Wasser zu erhitzen und photovoltaischen Strom zu erzeugen. Darüber hinaus sind durch die Bauweise eine sehr hohe Lebensdauer und ein geringer Wartungsaufwand zu erwarten.
Die Pilotanlage der isomorph Deutschland GmbH wurde von Dr. Hans Graßmann entwickelt und als Prototyp 2008 erstmals in Italien in Betrieb genommen. Mit einer Pilotanlage in Bayreuth ging im Juni 2010 weltweit erstmals ein lineares Spiegelsystem zur Gewinnung von Solarenergie an den Start. Die isomorph Deutschland GmbH hat das Ziel, fossile Brennstoffe weitgehend und auf wirtschaftlich nachhaltige Weise durch Solarenergie zu ersetzen.
Die Linearspiegel, die nun in Serienproduktion gehen, sind für Partnerbetriebe interessant, die im Solarendkundenbereich tätig sind und mit einem innovativen Produkt mit zweifach besserem Wirkungsgrad als herkömmliche Solarprodukte arbeiten möchten. Mit dem Solarspiegel ist nicht nur Wärmeerzeugung möglich, sondern in weiteren Ausbaustufen zukünftig auch Kühlung und Stromerzeugung.
Quelle: DIE OFFENSIVE GmbH 2010
Kabelloses Laden von Elektrofahrzeugen
+ 26.12.2010 + Neues Forschungsprojekt setzt auf Induktion.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat ein Forschungsprojekt zum induktiven Laden von Elektrofahrzeugen auf den Weg gebracht. Projektpartner sind die Daimler AG und das Technologie-Unternehmen Conductix-Wampfler AG. Im Rahmen des Förderprojekts werden die technische Realisierbarkeit eines komfortablen Ladesystems mit hohem Wirkungsgrad und die Potenziale des kabellosen Ladens für automobile Anwendungen erforscht.
Die bislang gebauten Elektrofahrzeuge, die heute als Prototypen oder in Testflotten erprobt werden, werden zumeist an privaten oder öffentlichen Ladestationen nachgeladen. Der Fahrer muss dabei sein Fahrzeug mit einem Kabel an die Stromquelle anschließen, was durchaus eine Angriffsfläche für Vandalismus bietet. Zudem muss das Kabel jedes Mal im Fahrzeug verstaut werden.
Schutz vor Vandalismus
Beim kontaktlosen induktiven Laden verläuft das Aufladen der Batterie dagegen einfacher. Der Ladevorgang startet automatisch, sobald das für das induktive Laden ausgerüstete Fahrzeug auf einem entsprechenden Ladepunkt abgestellt wird. Diese induktiven Ladepunkte lassen sich völlig unsichtbar im öffentlichen Raum wie z. B. in Parkhäusern und Parkflächen integrieren. Eine Realisierung für Privathaushalte sei ebenfalls möglich.
Das Laden erfordert keinerlei Bedienung durch den Fahrer. Die Elektronik der Bodenspule erkennt die korrekte Position des Fahrzeugs automatisch und tauscht über eine Nahfeldkommunikation alle für den Ladevorgang notwendigen Informationen mit dem Fahrzeug aus. Die Energieübertragung soll induktiv über den Luftspalt zwischen der fest installierten Bodenspule und der Spule im Fahrzeugunterboden, ähnlich wie bei einem Transformator, erfolgen.

