Kleines Energie-Lexikon
Biogas ist ein brennbares Gas, welches durch Vergärung von Biomasse jeder Art hergestellt wird. In Biogasanlagen können demnach sowohl organische Abfälle als auch - für die Umwelt etwas problematischer - speziell dafür produzierte Energiepflanzen vergoren werden. Das Gas kann zur Erzeugung von elektrischer Energie oder zum Betrieb von Fahrzeugen eingesetzt werden. Für die Verwertung von Biogas ist der Methananteil am wichtigsten, da seine Verbrennung Energie freisetzt. In aufbereiteter Form kann das Gas dem Erdgas beigemischt werden und zur Betreibung der Gasheizung genutzt werden.
Boiler: Wasserbehälter mit einer Größe zwischen 80 – 300 Liter Wasserinhalt (im Ein- u. Zweifamilienhaus). Das Wasser wird mit Hilfe des Heizkessels auf 55 – 60 °C erwärmt und auf dieser Temperatur gehalten. Gezapft wird das erwärmte Wasser mit maximal 40°C. Die gezapfte Menge Warmwasser läuft als kaltes frisches Wasser in den Boiler nach und wird dort wieder auf 55 - 60 °C erwärmt. So kann es vorkommen, dass der gesamte Boilerinhalt erst nach mehreren Wochen ausgetauscht ist. Jetzt wird sicher klar, warum das Wasser im Boiler alle 4 Wochen auf 70 °C erhitzt werden muss. Denn nur so können sogenannte Legionellen-Nester zerstört werden.
Brauchwasser: Trinkwasser, dass Sie im täglichen Leben verbrauchen z.B. zum Dusche, Waschen, Kochen, Trnken usw.
CO2: Kohlenstoffdioxid, auch Kohlendioxid oder in gelöster Form umgangssprachlich oft ungenau Kohlensäure genannt, ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff undSauerstoff mit der Summenformel CO2. Kohlenstoffdioxid ist ein saures, unbrennbares, farb- und geruchloses Gas, das sich gut in Wasser löst. Allgemein ist anerkannt, dass es einen statistisch signifikanten anthropogenen Einfluss auf das Klima gibt, der hauptverantwortlich für die globale Erwärmung ist. Diese Erwärmung geht sehr wahrscheinlich zum größten Teil auf die Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Ausstoß von Treibhausgasen zurück. Das zusätzlich erzeugte Kohlendioxid hat einen Anteil von ca. 60 % an der Verstärkung des Treibhauseffektes. Die Folgen der globalen Erwärmung sollen durch Klimaschutz gemindert werden.
Desertec: Die DESERTEC Foundation, ist eine Initiative, die sich für die Übertragung von in Wüstenregionen erzeugtem Solar- und Windstrom nach Europa einsetzt.
Elektro-Boiler: Kleine, überwiegend elektrisch beheizte Warmwasserspeicher mit zumeist 5 -10 Litern Inhalt werden vor allem für die Warmwasserversorgung von Waschbecken eingesetzt, wenn eine zentrale Warmwasserversorgung nicht vorhanden ist oder der Anschluss an die zentrale Warmwasserversorgung nicht lohnt.
EWärmeG: Ist ein Gesetz, das in Baden-Württemberg gilt. Es regelt u. a. die Pflicht des Hausbesitzers, dass erneuerbaren Energien wie z. B. Sonne, Holz oder Biomasse, im Neubau mit mindestens 20 % und im Umbau (z. B. bei einem Kesseltausch) mit 10 % für die Heizkosten im Haus, eingesetzt werden müssen.
Erneuerbaren-Energien-Gesetz: Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) soll im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte verringern, fossile Energieressourcen schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien fördern. Es dient somit insbesondere dem Klimaschutz und gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Regelungen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oderKohle und Kernkraft verringert werden soll. So schreibt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz eine Nutzung von erneuerbaren Energien bei der Wärmeerzeugung vor.
Energiekosten: Sind kosten die u. a. für die Heizung im Haus anfallen. Eine Preissteigerung von rund 9 % pro Jahr, ist in den vergangenen 10 Jahren für die Brennstoffe Öl und Gas angefallen.
Filterkugelhahn: Durch den Einbau eines Filterkugelhahns wird die Heizanlage vor Schmutz geschützt.
Flachkollektor: Dieser Sonnenkollektor besteht im wesendlichen aus einem Rahmen, Isolierung, Kupferrohren, Absorberblechen, Glasscheibe, Dichtelementen, Fühlerteilen sowie eine Wärmeträgerflüssigkeit. Durch seinen einfachen Aufbau ist ein störungsfreier und wartungsarmer Betrieb über viele Jahre gewährleistet
Frischwassersystem: Kaltes Trinkwasser wird mittels eines Wärmetauschers erwärmt.
Heizungswasser: Wasser, dass in Ihrer Heizanlage zur Erwärmung der Heizkörper, Fußboden- oder Wandheizung gebraucht wird. Dieses Wasser wird im Kreis gepumpt. Ab und zu muss etwas Wasser nachgefüllt werden (Verdunstung).
Heizöl: DIN 51603-1 vom 1. Januar 2008 differenziert zwischen zwei Heizöl EL-Sorten:
Heizöl EL (abgekürzt: HEL) : maximal zulässigen Schwefelanteil von 1.000 mg/kg.Heizöl EL schwefelarm.’’ : maximal zulässigen Schwefelanteil maximal 50 mg/kg. Diese Heizölqualität wird für Brennwertanlagen eingesetzt.Die Bezeichnung "EL" bei beiden Heizölarten steht für "extra leicht(flüssig)".
Holzpellets: Kleine Presslinge Hergestellt aus Sägemehl, anderen Holzabfällen, aber auch aus Waldholz gewinnen stark an Bedeutung. Sie sind der Brennstoff in Pelletheizungen. In Deutschland und Österreich sind Holzpellets für Pelletskessel nach DIN 51731 bzw. ÖNORM M 7135 genormt.
Null-Emissions-Heizungsbau Gabriel: Wir stellen mehr Wärme und Strom über die Sonne her, als unser Betrieb übers Jahr verbraucht. Zusätzlich achten wir bei der Auswahl unserer Lieferanten darauf, dass diese aus unserer Region kommen oder zumindest eine umweltfreundliche Fertigung und Lieferung haben. Beim Einbau einer Heizanlage bei unseren Kunden haben wir unseren patentierten Solaranhänger dabei. So können wir auf der Baustelle unser Null-Emissions-Konzept umsetzen.
„Park und Charge“-Konzept: Als Lösung für ein zukunftsweisendes Tank-System, sehen wir, das europaweite „Park und Charge“-Konzept (www.park-charge.de). Es ermöglicht Elektroautos, mit regenerativ erzeugtem Strom, zu betanken
Pelletheizung: ist eine Heizung, in deren Heizkessel Holzpellets (kleine Presslinge aus Holzspänen und Sägemehl) verfeuert werden. Heutige Zentralheizungen mit Holzpellets als erneuerbare Energiequelle sind in Betrieb und Wartung mit Öl- und Gasheizungen vergleichbar und erreichen Wirkungsgrade von über 90 %.
Perlator: Sieb am Auslauf des Wasserhahns.
Photovoltaik-Anlage: Eine Photovoltaikanlage, auch PV-Anlage (bzw. PVA) genannt, ist eine Solarstromanlage, in der mittels Solarzellen ein Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt wird
Plus-Energie-Haus: Ein Gebäude, welches durch seine moderne Technik mehr Energie herstellt, als seine Bewohner im Jahresmittel verbrauchen.
Scheitholz: Als Scheitholz wird Brennholz bezeichnet, dass zum Heizen u.a. von Holzkesseln verwendet wird.
Sonnenenergie: Unerschöpfliche Energiequelle mit nahezu unendlichem Angebot. So liefert die Sonne täglich kostenlose Energie, die ausreicht um den weltweiten Bedarf mehr als 3.000-mal zu decken. Die Sonne ist für uns, die Hauptenergiequelle der Zukunft.
Solaranhänger: Durch unseren von uns entwickelten und patentierten Solaranhänger kann unser Montageteam mit „Sonnenstrom“ die Montagemaschinen und Presswerkzeuge beteiben. So sind wir unabhängig vom Stromanschluss es Kunden.
Solar-Tankstelle: Auf unserem Firmengelände können Sie Ihre Elektrofahrzeuge mit Sonnenstrom aus unserer Photovoltaik-Anlage „auftanken“.Durch den Bau unserer Sonnenstrom-Tankstelle erfüllen wir uns einen lang geplanten Traum.
Sonnenkollektor: Ein Sonnenkollektor oder auch Solarkollektor ist eine Vorrichtung zur Sammlung der im Sonnenlicht enthaltenen Energie. Traditionell steht die Bezeichnung für einen thermischen Solarkollektor, der mit der „eingefangenen“ Sonnenenergie ein Übertragungsmedium (Heizwasser) aufheizt, wobei nahezu das gesamte Strahlungsspektrum des Sonnenlichtes in thermischen Solaranlagen mit relativ hohem Wirkungsgrad ausgenutzt wird. Es gibt zwei Arten von Sonnenkollektoren, den Flach- und den Vakuum-Röhrenkollektor.
Thermische Solaranlage: Als thermische Solaranlage werden Solaranlagen bezeichnet, die Wärme aus der Sonneneinstrahlung nutzbar machen (Solarthermie). Die Wärme wird in der z. B. zur Erwärmung des Brauchwassers und / oder des Heizungswassers nutzbar gemacht.
Vakuum-Röhrenkollektor: Jeder kennt die Funktionsweise einer Thermoskanne: Das Vakuum zwischen zwei Glaskörpern verhindert Wärmeverluste. Der Vakuumröhrenkollektor funktioniert nach demselben Prinzip. Die hochselektiv beschichtete Innenröhre sorgt für eine fast vollständige Aufnahme der Sonnenwärme. Durch das Vakuum zwischen den Glasröhren wird die Wärme gehalten und dann in den Speicher abgeleitet.
Zentralheizung: Eine Warmwasserheizung besteht aus einem zentralen Wärmeerzeuger, der das Wärmeübertragermedium Wasser erwärmt und mit einer Umwälzpumpe oder durch den Dichteunterschied des Wassers (Schwerkraftheizung) durch Rohrleitungen (Vorlauf) zu den Heizflächen fördert, die die Wärme durch Konvektion der Luft an den Heizkörperoberflächen an den zu beheizenden Raum abgeben. Anschließend fließt das abgekühlte Wasser über die Rücklaufleitungen zurück zum Wärmeerzeuger.
Zuschüsse: Momentan gibt es finanzielle Zuschüsse für bestimmte neue Heizungsanlagen vom Staat (BAFA). Außerdem werden zinsgünstige Gelder für die Erneuerung der Heizanlage vergeben.
Quelle: u.a. Wikipedia

